Kurzzeichen für Drahtsiebböden

 

 

Kurzzeichen für Drahtsiebböden
nach DIN / ISO 14315

 

w    Maschenweite
Abstand zwischen zwei benachbarten Kett- oder Schussdrähten, in der Projektionsebene in der Mitte der Masche rechtwinklig zum Draht gemessen.

 

d    Drahtdurchmesser
Durchmesser des Drahtes, im Siebboden gemessen. Der Drahtdurchmesser kann sich durch den Webvorgang leicht verändern.

 

p    Teilung
Abstand der Mittelachsen zweier benachbarter Dräht. Die Summe von Maschenweite w und Drahtdurchmesser d.   (p = w + d )

 

k    Kette
Alle parallel zur Webrichtung verlaufenden Drähte eines Drahtsiebbodens.

 

s    Schuss
Alle rechtwinklig zur Webrichtung verlaufenden Drähte eines Drahtsiebbodens.

 

Ao    offene Siebfläche
Prozentualer Anteil der Fläche aller Maschen an der gesamten Siebfläche. Verhältnis des Quadrates der Maschenweite zum Quadrat des Nennmaßes der Teilung p = (w + d), auf einen vollen Prozentwert gerundet:
Ao  =  100 (w : p)²

 

ρA    Flächenbezogene Masse
Die Flächenbezogene Masse eines Drahtgewebes oder Drahtgitters wird nach folgender Gleichung errechnet:

d  = Drahtdurchmesser in mm
w = Maschenweite in mm
f   = Drahtgewebe- oder Drahtgitter-Gewichts-
       Umrechnungsfaktor (s. ISO 4783-1: 1989, Tabelle 1)
ρ  = Werkstoffdichte, in kg je cm³ (s. ISO 4783-1: 1989,
       Tabelle 2)

Die Gleichung ergibt die rechnerische Masse je Flächeneinheit in kg/m², wobei der tatsächliche Wert bis 3% niedriger sein kann.

 

 


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